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      Organspende - Pro und Contra für Organspende Pflicht

      Erstellt am: , Letzte Antwort: 17. Januar 2020 09:16

      Organspende - Pro und Contra für Organspende Pflicht

      sasch24321
      am 25.02.2019 18:58
      von  sasch24321  am
      @Laufsauri

      habe dich schon verstanden beim ersten mal und deshalb weiter fortgeführt, dass die Situation in deiner Angabe auch die Krankenkasse nicht weiterhelfen kann.

      Wenn z.B in einem bestimmten Fall ( trotz Foto in der Datenbank ) das Gesicht aus welchen Gründen auch immer nicht identifizierbar ist ( denke aber sind seltene Zustände/Situationen ), ein Problem vorliegt.

      Aber auch hier werden wohl 3-dimensionale Gesichtserfassungen "bald" gespeichert. ( Bzw. liegen wohl wahrscheinlich schon vor in den Videoüberwachungen als Such-Programm, nur noch nicht im Personalausweis, sowie "gesundheits-Karte" )
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      Organspende - Pro und Contra für Organspende Pflicht

      Avatar
      am 26.02.2019 03:26
      von  (Gelöschter Nutzer)  am
      swing4

      Wenn ich Lotto spiele (Einsatz/Organ) bringe, dann haben andere und ich die Möglichkeit zu gewinnen (oder zu leben). Tue ich dies nicht, dann ist meine Möglichkeit zu gewinnen (oder zu leben) eben eindeutig geringer. Das ist meine eigene Entscheidung und hat auch nichts mit 2 Klassen zu tun.
      Und wie beim Lotto gewinnen eben alle und nicht nur einer, auch, wenn nur einer/wenige den Hauptgewinn bekommen.

      Also deinem hinkenden Vergleich kann ich so überhaupt nicht zustimmen.
      Ein Glückspiel, das ist Lotto ja, mit Organspende zu vergleichen, finde ich absolut daneben.
      Lotto spielen kann zum Beispiel auch nicht jeder. Nur der, der genug Geld hat, kann auch spielen und logisch, möglicherweise auch gewinnen.
      Da aber sehr viele an oder inzwischen sogar unterhalb der Armutsgrenze leben, können diese Menschen eben nicht Lotto spielen.

      Inzwischen gibt es sehr viele Menschen, die arm sind und deshalb ihre Organe sogar zum Verkauf anbieten. Eine Niere bringt derzeit zwischen 60.000 und 70.000€.
      Es spielt dabei keine Rolle, ob das Illegal ist. Der Markt ist vorhanden und wird auch bedient. In den Niederlanden ist es bereits ein lohnendes Geschäft. Hier mal der LINK.
      Und natürlich sind nur Reiche in der Lage, sich auf dem illegalen Markt eine Niere zu kaufen.

      Letztendlich auch hier eine 2 Klassen Gesellschaft. Die armen, die ihre Niere verkaufen müssen, um aus ihrer Not heraus zu kommen und die reichen, die es sich leisten können, eine Niere mal ebenso zu kaufen.

      Natürlich würde in diesem Zusammenhang eine Organspende als Pflicht diese illegalen Geschäfte eindämmen oder sogar beenden. Trotzdem bleibe ich dabei, es bei einer Freiwillige Zustimmung für den Organspende Ausweis zu belassen.

      Nur eine richtige Aufklärung über die Vor und Nachteile von Organspenden und die Folgen einer Transplantation für die Empfänger könnte ein Weg sein, das sich mehr Spender finden lassen.
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      Organspende - Pro und Contra für Organspende Pflicht

      sasch24321
      am 26.02.2019 07:47
      von  sasch24321  am
      @Moritz -

      @swing4 meinte das nciht so...

      Es geht darum, dass sehr wenige "Organe" vorhanden sind und jeder der darauf angewiesen sein "möchte" auch die Warteliste dementsprechend das was vorhanden ist Zeit braucht.

      ...und umso mehr gespendet wird, umso mehr Organe für mehr vorhanden sind und die Warteliste sich verringert und oder dies zügig "transplantiert" werden kann, wenn mehr "mitmachen" beim spenden.

      Und die Frage insgesamt darin ist dann, wie das zu Betrachten/bewerten wäre/ist, wenn die die spenden, genau so "lange" warten, als die, die nicht "spenden" möchten und auch angewiesen sein möchten, dann doch welche zu brauchen und in "Anspruch" im nachhinein nehmen.
      ( ist irgendwie ein Widerspruch im nachhinein einer Logik beim vorgehen, aber Entscheidungen/Denkweise kann/könnte/wird sich ändern jeglicher werdenden Zeitform. )

      ( aber kann sein, dass dennoch das mit dem Lotto 😆 ein wenig in der Verknüpfung als Zusammenhang sich komisch im Kontext anfühlen kann, im Nachvollziehen, aber einen gewissen Prinzip( Berechnung ) darin hat Logik, meine ich ...)

      [color=#000000]------[/color]
      @Moritz ,
      finde deinen letzten posting hierzu passend und angemessen, aber eine Frage aufzuzwingen - eine ANtwort zu erhalten/setzen( bzgl. ob/und wenn ein Organspender zu sein) , in der man zwigespalten ist in vielerlei Form, kann nicht die Lösung sein. ( aber ist doch gut, wenn man verschiedene Denkweisen in Strukturen erfahren/hinterfragen und letztlich in die Erforschung gehen darf, worin/was für bedenken Zwiespalten )

      Ich denke, es sind Fragen darüber hinaus von Folgen ,in das unbekannte bei diesem Vorgang in der Entscheidung. Dürfen/sollte halt nicht vergessen, das wir nur Menschen sind und unser eingreifen/verhalten immer Konsequenzen hat.

      *1 Am Ende jedoch ist es logischerweise so....Wer auf spenden angewiesen ist, sollte auch bereit sein selbst zu spenden.("Organe"😉 und im Vorfeld darüber nachdenken im Fall der Fälle, wenn auch gesagt wird...Was machst du dir Gedanken, wenn doch diese nicht gefragt sind....das Ding ist aber ...gefragt werden kann...in einer Situation die nicht gedacht wurde und doch entstehen werden kann...und vorab Fragen zu beantworten die nicht kamen/kommen, ist/könnte eine Notwendigkeit über andere stellen...im Grunde aber...stellt man für andere immer sich selbst...denn der andere ist sich selbst...( Situationen können nicht programmiert in Zukunft geschrieben werden, das gewusst wurde wie sich/anderen kommen wird/kam )

      Liebe deinen nächsten wie dich selbst ( und wie dich selbst, bedeutet nicht, das man sich nicht liebt und genauso den anderen nicht liebt....sondern zuvor gilt ja, wenn du lieben kannst( und was entscheidend).... ).....also ist die Geschichte wohl auch etwas mit Nächstenliebe zu meinen, könnte man denken...doch dies hier bezieht sich allein auf die Oberfläche eines Körpers( Organe für das weiterleben)...Denke das Prinzip der Nächstenliebe ist eine andere im SInn( Geist) gemeint als "Handlung"....aber es ist auch so....*1

      Richtig....Aufklärung soweit wie möglich, sollte schon stattfinden....erreicht viele aber nicht(wie auch viele andere wichtige Themen)...( aus diversen Gründen )

      Frage ist, was/wann Leben halten/erhalten/hält (lebenswert)
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      Organspende - Pro und Contra für Organspende Pflicht

      Avatar
      am 26.02.2019 08:03
      von  (Gelöschter Nutzer)  am
      sasch24321

      @Moritz ,
      finde deinen letzten posting hierzu passend und angemessen, aber eine Frage aufzuzwingen - eine ANtwort zu erhalten/setzen, in der man zwigespalten ist in vielerlei Form, kann nicht die Lösung sein. ( aber ist doch gut, wenn man verschiedene Denkweisen in Strukturen erfahren/hinterfragen und letztlich in die Erforschung gehen darf, worin/was für bedenken Zwiespalten )

      Es ist nicht meine Absicht eine Frage irgendjemanden Aufzuzwingen oder zu erhalten. Jeder darf und soll seine Meinung haben und sie auch sagen dürfen.
      Ich habe halt meine Meinung und die habe ich gesagt. Wo habe ich denn jemanden etwas aufgezwungen?
      Wenn es danach geht, brauchen wir kein Forum.
      Jede Meinung eines anderen erzeugt auch eine Gegenmeinung. Wer sich hier gezwungen sieht eine Antwort zu geben, der ist hier falsch.
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      baffi
      am 26.02.2019 09:44
      von  baffi  am
      Laufsauri

      [...] wenn Du unterwegs bist, keinen Ausweis hast, warum auch immer kollabierst und wenn Du dann ins Krankenhaus kommst, weiß kein Mensch, wer Du bist, weil Du nichts dabei hast, Dich zu identifizieren.
      Und wenn Du nicht das Bewusstsein wieder erlangst und kommunizieren kannst, wer Du bist, dann kann bei der Widerspruchslösung erst mal davon ausgegangen werden, dass man deine Organe entnehmen kann, obwohl Du dem z. b. widersprochen hast - alleine aufgrund der Tatsache, dass Du ohne Papiere ausm Haus gegangen bist. [...]


      Das ist ein Argument, welches gegen die Widerspruchslösung spricht (auch wenn man diese Situation bei der Umsetzung in ein Gesetz berücksichtigen und vermeiden könnte).

      Gegen die (von mir bevorzugte) Entscheidungslösung spricht es nicht.

      Die Entscheidungslösung hat zudem den Vorteil, dass man sich zwangsläufig einige Male in seinem Leben mit dieser Frage beschäftigen müsste und somit (@Moritz) wahrscheinlich auch eher die Informationsangebote wahrnehmen würde.

      Danach kann man weiterhin (aus sachlichen Gründen oder auch aus Emotion) seine Zustimmung verweigern.

      Ich meine irgendwann gelesen zu haben, dass die Entscheidungslösung die Organspendebereitschaft bereits deutlich steigert. Aber selbst wenn der Effekt gering sein sollte, so halte ich es für angemessen, die Entscheidung hin und wieder zu verlangen. Immerhin geht es hier um die mögliche Rettung von Menschenleben und da sollte eigentlich bereits das erste Leben diesen vergleichsweise kleinen Aufwand für alle anderen rechtfertigen.
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      am 26.02.2019 10:01
      von  (Gelöschter Nutzer)  am
      Seit dem 01.11.2012 gibt es ja ein Gesetzt zur Entscheidungslösung. Krankenkassen sollen demnach allen Mitgliedern ab 16 Jahren regelmäßig entsprechendes Info Material zu schicken.
      Ich frage mich natürlich jetzt, warum meine Krankenkasse das bis heute noch nicht getan hat. Auch einen Organspende Ausweis habe ich bis heute noch nicht bekommen. (Soll ja Teil dieser Informationen sein) Vieleicht weiß meine Krankenkasse ja mehr als ich über meine Organe und spart sich deshalb den Aufwand. ???
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      sasch24321
      am 26.02.2019 10:09
      von  sasch24321  am
      Moritz

      Es ist nicht meine Absicht eine Frage irgendjemanden Aufzuzwingen oder zu erhalten. Jeder darf und soll seine Meinung haben und sie auch sagen dürfen.
      Ich habe halt meine Meinung und die habe ich gesagt. Wo habe ich denn jemanden etwas aufgezwungen?
      Wenn es danach geht, brauchen wir kein Forum.
      Jede Meinung eines anderen erzeugt auch eine Gegenmeinung. Wer sich hier gezwungen sieht eine Antwort zu geben, der ist hier falsch.




      meine diesbzgl. Organspender/in als pflicht aufgezwungen sein in der Entscheidung 😉

      ( aber hast recht, ich sollte noch detaillierte und manchmal genauer schreiben, um Missverständnisse zu vermeiden, wobei eigentlich erkannt werden kann, was ich meinen könnte, wenn man weiß was/worum es mir geht das /was gepflegt wird bzw. hier gefragt ist... )

      wenn du nichts dagegen hast, ergänze/erweitere/verändere ich den Absatz und formuliere/füge nachher den missverständlichen Teil um/hinzu 😉
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      baffi
      am 26.02.2019 10:22
      von  baffi  am
      Moritz

      Seit dem 01.11.2012 gibt es ja ein Gesetzt zur Entscheidungslösung. Krankenkassen sollen demnach allen Mitgliedern ab 16 Jahren regelmäßig entsprechendes Info Material zu schicken.
      Ich frage mich natürlich jetzt, warum meine Krankenkasse das bis heute noch nicht getan hat. Auch einen Organspende Ausweis habe ich bis heute noch nicht bekommen. (Soll ja Teil dieser Informationen sein) Vieleicht weiß meine Krankenkasse ja mehr als ich über meine Organe und spart sich deshalb den Aufwand. ???

      Interessant. Das war mir noch nicht bewusst. ??? Ich habe auch noch keinerlei Infos meiner Krankenkasse gemäß § 2 TPG erhalten...

      Eine "echte" Entscheidungslösung ist das aber natürlich noch nicht. 😉
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      am 26.02.2019 10:27
      von  (Gelöschter Nutzer)  am
      Aber sicherlich ein Anfang.
      Darf man fragen, bei welcher Kasse du bist? Ich bin bei der AOK. Vieleicht gibt es ja auch bei den Kassen unterschiedliche Auffassungen darüber, wie oder ob ihre Kunden aufgeklärt werden sollen.
      Könnte ja auch eine Kostenfrage sein...
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      baffi
      am 26.02.2019 10:50
      von  baffi  am
      Meine Kasse ist die DAK. Ich habe den Paragraphen jetzt nur überflogen, meine aber eine Pflicht zum Verschicken gesehen zu haben, also dürften Kosten eigentlich kein Argument mehr sein.
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      Organspende - Pro und Contra für Organspende Pflicht

      Ziege
      am 08.03.2019 22:00
      von  Ziege  am
      Ich habe schon einige Jahre einen Organspendeausweis, weil es für mich selbstverständlich ist.
      Eine Pflicht finde ich nicht O.K., weil jeder muss und sollte selbst entscheiden können.
      Ich glaube die Bedeutung oder die Frage ob ja oder nein,
      erledigt sich oft bei Menschen, die Angehörige haben die auf ein Organ warten.
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      Chilli04
      am 01.04.2019 13:20
      von  Chilli04  am
      Wir hatten das Thema ja bereits hier im Forum.

      Ich finde die Variante gut.

      Mit der zusätzlichen Rückversicherung durch Nachfrage, werden auch Fehlentscheidungen minimiert.
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      Josey1208
      am 01.04.2019 19:13
      von  Josey1208  am
      Ich bin ehrlich gesagt noch unentschieden was das Thema angeht.

      Einerseits weiss ich natürlich dass viele Menschen auf ein Organ warten. Aber andererseits ....
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      Organspende - Pro und Contra für Organspende Pflicht

      Avatar
      am 01.04.2019 19:27
      von  (Gelöschter Nutzer)  am
      also wenn ich jemandem dadurch helfen kann...ich merke es doch nicht mehr ich werde mit ja unterschreiben...
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