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      Windkraftanlagen und Ihre Folgen

      Erstellt am: , Letzte Antwort: 17. September 2019 21:12

      Windkraftanlagen und Ihre Folgen

      bewegendes4u
      am 15.09.2019 17:54
      von  bewegendes4u  am
      Eine große Folge in diesem Thema wird leider noch außer Acht gelassen. Die Windkraftanlagen haben nur eine begrenzte Standzeit. Viele Teile der Anlagen sind Sondermüll, weil sie nicht richtig getrennt werden können. Beispiel sind die Flügel.

      Bei uns planen sie im angrenzenden Naturschutzgebiet sechs der Windräder mit einer Höhe von 250 mtr. "aufzustellen. Ich möchte nicht wissen, wie das anschließend aussieht. Breite Schneisen durch das Neturschutzgebiet, Flächen um die Windräder gerodet und und und.

      Und dann liest man, dass die Deutschen einen Teil des Stromes aus dem ausland beziehen und parallel der Strom der Windanlagen im Nirwarna verpufft.
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      Spielt nur auf ehrlichen Seiten
      Bewegendes4U bewegt

      Windkraftanlagen und Ihre Folgen

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      am 17.09.2019 09:26
      von  (Gelöschter Nutzer)  am
      Wie die aktuellen Standzeiten der neuen Windkraftanlagen sind, weiß ich nicht. Doch die alten stammen aus den 1990ern Jahren und sind natürlich technisch und Leistungsbedingt längst überholt. Hier mal ein LINK dazu.

      Egal was der Mensch erbaut, es wird nicht ewig halten und verursacht natürlich auch Abfall. Bei den Atomkraftwerken gibt es bis heute scheinbar keine befriedigende Lösung für die Endlager der ausgebrannten, Radioaktiven Brennstäbe.

      Dennoch sind Windkrafträder ein Teil der Erneuerbaren Energien, die wir neben Wasserkraft und Solartechnik nutzen müssen, solange es keine absolute "saubere" Alternative gibt, die weder Sondermüll verursachen, noch dem "Naturfreund" Mensch (Ich lach mich schräg) mit ihrer bloßen Anwesenheit (Windrad) die schöne Optik und Unberührtheit der Landschaft verschandeln.

      Diese scheinheilige Doppelmoral der Menschen kotzt mich inzwischen regelrecht an. "JA" zu Erneuerbaren Energien, aber bitte "NICHT" vor meiner Haustür.
      Es gibt Lösungen für die Windräder, draußen im Meer vor der Küste. Dort wohnt keiner und der Lärm stört allenfalls die schon mit Plastikdrogen vollgepumten Fische. (Klar und auch Vögel)
      Natürlich, alles hat seine Vor- und Nachteile. Die hohen Kosten, die "angeblich" unmöglichen Starkstromtrassen, die egal, ob sie nun in der Erde versenkt werden oder über Masten transportiert werden, sie "zerstören" auf jeden Fall die "Umwelt" und "Gesundheit" der betroffen Anwohner...
      Ist das wirklich so?

      Ähm... Da fällt mir ein: Die Kreuzfahrtschiffe. Die Windräder sind eine Gefahr für diese. Die gutbetuchten Reisenden können durch die Windkrafträder die "schöne" Aussicht auf das mit Plastik verseuchte Meer nicht mehr genießen, während die starken Motoren ihres Schiffs ordentlich CO2 in die Luft pumpen...

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      Windkraftanlagen und Ihre Folgen

      locke061167
      am 17.09.2019 19:29
      von  locke061167  am
      Moritz,

      nur zum Teil mit "nicht vor meiner Haustür"

      Bitte wo wohnst Du? Land, Stadt, Ballungsgebiet?
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      Mfg
      locke

      Windkraftanlagen und Ihre Folgen

      Avatar
      am 17.09.2019 21:12
      von  (Gelöschter Nutzer)  am
      Ich wohne in einer Kleinstadt (etwas über 11.000 Einwohnern mit den darum herum liegenden Dörfern)
      Warum?

      Windräder gibt es hier auch. Aber auch eine Biogasanlagen. Diese versorgt ein ganzes Dorf (Stadtteil) inzwischen mit Fernwärme, nutzt nur Nachwachsende Rohstoffe + Rindergülle und spart derzeit 3.500 t CO2 pro Jahr ein.
      Die Anlage erinnert aus der Luft betrachtet an zwei großen, grünen Brüsten. Die flachen, runden Kuppeln sind grün gestrichen und passen irgendwie gut in die Landschaft.

      Die Windräder wiederum stehen mehr in einer größeren Nachbargemeinde. Ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, dass es dort im Vorfeld oder auch im Nachhinein irgendwelche Diskussionen darüber gab. (Sie sind auch schon etwas älter, so 10 Jahre vielleicht)

      Aber das eigentliche Problem von uns Menschen scheint zu sein, das die Dringlichkeit der sofortigen Umstellung einfach nicht in die Köpfe hinein will. Wenn es dort nun mal endlich bei allen ankommen würde, könnte man wirkliche Lösungen finden. Auch ohne Vorgaben aus der Politik.
      Menschen schließen sich zu einer Gruppe zusammen, überlegen, was in ihrem Landstrich, ihrem Dorf oder Kleinstadt an erneuerbaren Energien passen könnte, (dabei wird alles berücksichtigt, seltene Tiere ebenso, wie zusammenhängende zu schützende Waldstücke und so weiter) Wichtig bei so einem Findungsprozess ist immer die Einbindung aller Bürger. Nichts wird von OBEN bestimmt. Und wenn am Ende eine Biogasanlage herauskommt, der Bauzeit nur 4 Monate gedauert hat, ist es eine Gemeinschaftliche Leistung.

      Anderenorts kommt man eventuell zu der Lösung einer kleinen Windkraftanlage, weil sie möglicherweise brachliegendes Land ohne Wald, (zum Beispiel stillgelegte Tagebau Kohlehalden oder ähnliches vor Ort haben. Und so könnte man Regional verschieden Lösungen finden die dann aber auch vor Ort Regional genutzt werden sollten. So entfallen große Naturelle Eingriffe, die den so erzeugten Strom sinnlos durch das ganze Land transportieren. Nein, der Strom sollte jenen Bürgern direkt vor Ort zustehen, die sich zu dieser, ihren Umweltbedingungen angepasste Lösung entschieden haben.

      Ein anderer Ort setzt vielleicht voll auf Solartechnik. Auf jedem Hausdach und auf einem großen Feld. Ganz gleich was es ist, die Menschen vor Ort müssen dabei sein. Sie entscheiden was machbar ist, sinnvoll und lohnenswert. (Für die Natur und den Menschen)

      Der verkehrte Weg ist der derzeitige. Ewige Diskussionen der Politiker und deren geistiger Stillstand zum Thema.
      Wenn sie nichts zustande bringen, sollten sie entsprechend hohe Fördergelder für die Kommunen, Landkreise und Städte Landesweit einfach bereit stellen. Unnötige Bürokratie muss dabei vermieden werden. Ich als Bürger würde mich sofort bei so einer solchen Selbstinitiative anschließen und aktiv an Regional sinnvollen Lösungen, ganz gleich wie sie am Ende aussehen würden, mitarbeiten. Ich bin ein Bürger dieser Stadt, meines Ortes oder auch Straße, ich darf mich einbringen und werde gehört, man lebt wieder Demokratie und am Ende werden die zögerlichen auch mit auf den Zug aufspringen und mitmachen…


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